3 Teil 3: V-Modell-Referenz Tailoring

3.5 Projekttypvarianten

Eine Projekttypvariante legt eine »Projektdurchführungsstrategie fest. Diese bringt die im Projekt relevanten »Entscheidungspunkte in eine Reihenfolge. Somit wird eine zeitliche Folge für die Projektdurchführung vorgegeben. Weiterhin kann eine Projekttypvariante zusätzliche verpflichtende »Vorgehensbausteine festlegen. Über die bedingten »Projektmerkmale können auch optionale Vorgehensbausteine und Anpassungen der Projektdurchführungsstrategie angeboten werden.

Die folgenden Beschreibungen der Projekttypvarianten sind folgendermaßen aufgebaut. Zunächst erfolgt eine Beschreibung des Zwecks der Projekttypvariante und der Randbedingungen für ihren Einsatz. Anschließend folgt eine detaillierte Beschreibung ihres Ablaufs. Dieser Ablauf besteht aus einem allgemeinen Teil, der auch eine Abbildung des Gesamtablaufs beinhaltet. Im Anschluss werden alle Entscheidungspunkte der Projektdurchführungsstrategie einzeln durchgegangen. Für jeden Entscheidungspunkt werden unter "Mögliche Übergänge ausgehend von 'Entscheidungspunkt'" die Übergänge zu seinem Nachfolger beschrieben.

Übergänge, die bereits einmal aufgezählt wurden, können noch einmal in Erscheinung treten, wenn sich ihre Verwendung an anderer Stelle in der Projektdurchführungsstrategie ergibt. In diesem Fall wird auf die erneute detaillierte Beschreibung des Übergangs verzichtet. Statt dessen wird auf die vorherige Beschreibung verwiesen.