6 Teil 6: V-Modell-Referenz Aktivitäten
6.3 Aktivitäten
6.3.8 Systemelemente
6.3.8.11 HW-Modul realisieren
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Sinn und Zweck
Die Implementierung der »HW-Module umfasst sowohl die Fertigung der Hardware als auch die Codierung der programmierbaren Logik. Das »HW-Modul ist gemäß dem Zeichnungssatz anzufertigen. Kaufteile sind zu beschaffen, zu prüfen, eventuell anzupassen und einzubauen. Das Vorgehen zur Implementierung hat sich an den Vorgaben im »Implementierungs-, Integrations- und Prüfkonzept HW zu orientieren. Falls in der Prüfstrategie gefordert, ist das fertige »HW-Modul einer Prüfung durch einen externen »Prüfer zu unterziehen.
»HW-Module sollten nach der Implementierung grundsätzlich einem Entwickler- und Integrationstest unterzogen werden. Als Grundlage kann die »Prüfspezifikation Systemelement dienen.
Bei der Entwicklung programmierbarer Logik muss die Programmiervorgabe (zum Beispiel Pseudocode, Spezifikationssprache, MATLAB-Referenz) in Anweisungen der Implementierungssprache umgesetzt werden. Folgende Arbeitsschritte sind einzuhalten:
- Programmierung unter Einhaltung der im Projekthandbuch festgelegten Standards, Richtlinien und Styleguides,
- Erstellung von Compileprozeduren zur Vorbereitung der technologieunabhängigen, funktionalen Simulation;
- funktionale, technologieunabhängige Simulation der Module unter Berücksichtigung möglichst hoher Zweigabdeckung;
- Integration der einzelnen Module und IP-Cores zur Komponente auf der Ebene der Beschreibungssprache (Inhalt eines programmierbaren Bausteins);
- Durchführung einer funktionalen Simulation.
Im Sinne einer Qualitätsverbesserung wird die Durchführung eines Code-Walkthroughs durch die Module gemäß dem Vier-Augen-Prinzip empfohlen. Mit technologieunabhängigem, kompiliertem Code der Komponente eines programmierbaren Bausteins endet die Aktivität.