8 Teil 8: Anhang
8.3 Glossar
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Man unterscheidet zwischen »Aktivitätstyp und »Aktivitätsexemplar. Im V-Modell-Kontext bezeichnet der Begriff Aktivität im Allgemeinen einen »Aktivitätstyp. |
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Unter einem »Aktivitätsexemplar versteht man die konkrete Ausprägung eines »Aktivitätstyps, zum Beispiel die Realisierung einer bestimmten Software-Einheit. |
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siehe »Disziplin. |
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Unter dem Begriff »Aktivitätsstruktur versteht man die Menge der »Aktivitätsexemplare eines Projekts und deren Zusammenhänge. |
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Ein »Aktivitätstyp (im Folgenden kurz als "Aktivität" bezeichnet) beschreibt »Aktivitätsexemplare, die während eines Entwicklungsprozesses ausgeführt werden können. Aktivitäten sind Bestandteil genau einer »Disziplin und damit stets einem »Vorgehensbaustein zugeordnet. Jedes »Produkt wird einer es bearbeitenden Aktivität zugeordnet. Aktivitäten verändern also »Produkte. Produkte, die in einer Aktivität nur als Eingabe dienen, werden nicht explizit einer Aktivität zugeordnet. Bei Fertigstellung eines Produkts ist dieses im »Produktzustand»fertig gestellt und die dem Produkt zugeordneten Fertigstellungsbedingungen gelten. Aktivitäten untergliedern sich weiter in »Arbeitsschritt. |
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Ein »Anwendungsprofil stellt die Wertbelegung der einzelnen »Projektmerkmale im konkreten Projekt dar. Anhand dieses Anwendungsprofils findet ein erstes »Tailoring statt. |
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Ein »Arbeitspaket ist eine projektspezifische inhaltliche Gruppierung von »Aktivitätsexemplaren. Beispielsweise können »Aktivitätsexemplare aus dem Konfigurationsmanagement zu einem Arbeitspaket zusammengefasst werden, da unter Umständen keine terminliche Planung dieser Aktivitätsexemplare im Einzelnen erfolgen muss. |
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Ein Arbeitsschritt gehört zu genau einem »Vorgehensbaustein und ist stets einer »Aktivität zugeordnet. Arbeitsschritte bearbeiten »Produkte und »Themen. Ein Arbeitsschritt ist eine Beschreibung, wie eine Aufgabe, die typischerweise in einem Projekt beziehungsweise in einer Organisation anfällt, durchzuführen ist. Arbeitsschritte sind also vergleichbar mit einer Arbeitsanleitung, die geschlossen auszuführen ist, um einen oder mehrere Produktbausteine zu bearbeiten. |
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Unter einem Auftraggeber wird der Kunde im Rahmen einer Vertragssituation verstanden, also der Empfänger eines vom »Auftragnehmer bereitgestellten »Produkts (DIN EN ISO 8402). |
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Die »Auftraggeber-/Auftragnehmer-Schnittstelle beschreibt explizit, welche »Produkte zwischen dem Auftraggeber- und dem Aufragnehmer-V-Modell-Projekt ausgetauscht werden. Diese Produkte werden »Schnittstellenprodukte genannt. |
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Unter einem Auftragnehmer wird der Lieferant im Rahmen einer Vertragssituation verstanden, also die Organisation, die dem »Auftraggeber ein »Produkt bereitstellt (DIN EN ISO 8402). |
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Eine »Arbeitsschritt bearbeitet ein Thema, ist also an dessen Fertigstellung beteiligt. |
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Aufgabe des Datenschutzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. (Quelle: Bundesdatenschutzgesetz) |
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Die »Produkte und »Aktivitäten des »V-Modells sind hierarchisch strukturiert. Auf der obersten Ebene befinden sich Disziplinen. Eine Disziplin ist eine Gruppierung einer Menge von inhaltlich eng zusammenhängenden Produkten und der Aktivitäten, die die enthalten Produkte erstellen. Beispiele für Disziplinen sind »Angebots- und Vertragswesen und »Systementwurf. Jede Disziplin ist eindeutig einem »Vorgehensbaustein zugeordnet. In früheren Versionen des V-Modell XT wurden Disziplinen durch Produktgruppen und Aktivitätsgruppen repräsentiert. Diese Unterscheidung wird nicht mehr vorgenommen. |
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Dynamisches Tailoring ist das »Tailoring, das nach der Projektinitialisierung und damit während der Projektlaufzeit durchgeführt wird, also nach dem »Entscheidungspunkt »Projekt definiert. Dynamisches Tailoring kann zum Beispiel durch »Tailoring-Produktabhängigkeiten initiiert werden. |
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In einem »Entscheidungspunkt wird über das Erreichen einer »Projektfortschrittsstufe entschieden. Diese Entscheidung wird auf Basis der zum Entscheidungspunkt vorzulegenden, »fertig gestellten »Produkte getroffen Die Reihenfolge, in welcher die Entscheidungspunkte im Rahmen eines Projekts durchlaufen werden müssen, wird in der »Projektdurchführungsstrategie festgelegt. |
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Eine Entwicklungsstrategie, bei der zunächst das Gesamtsystem in einer »Gesamtsystemspezifikation (Pflichtenheft) spezifiziert wird. Der Systementwurf wird anschließend nach dem Divide&Conquer-Prinzip immer weiter verfeinert bis »SW-Spezifikationen vorliegen, die dann anhand einer »SW-Architektur umgesetzt und integriert werden. Der Auftragnehmer entwirft, realisiert und liefert das System in einzelnen Stufen, welche auch »Inkrement genannt werden. Jede dieser Stufen wird einzeln vom Auftraggeber abgenommen und entweder im Vorfeld vertraglich vereinbart oder es werden zusätzliche Verträge über die Abwicklung ergänzender Inkremente abgeschlossen. Bevor ein Inkrement an den Auftraggeber ausgeliefert wird, kann der Auftragnehmer intern mehrere Iterationen durchlaufen. Änderungen durch den Auftraggeber innerhalb eines Inkrements sind bei dieser Entwicklungsstrategie zu vermeiden und sollten über das Änderungsmanagement im folgenden Inkrement berücksichtigt werden. Wichtige Änderungen, die beispielsweise die Architektur des Systems maßgeblich beeinflussen könnten, sollten dem Auftragnehmer so früh wie möglich mitgeteilt werden. Für den Auftraggeber hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass er frühzeitig in den Besitz einer Vorstufe des Systems gelangt, die bereits die wichtigsten Grundfunktionalitäten des Systems realisiert. Diese Entwicklungsstrategie eignet sich vor allem dann, wenn die Anforderungen an das System als relativ stabil eingeschätzt werden und technologische Risiken eher gering sind. Es können Fertigprodukte eingesetzt werden, der Hauptanteil des Systems wird jedoch im Rahmen des Projekts erstellt. |
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Der Entwicklungsstrategie »komponentenbasierte Entwicklung liegt die Idee zugrunde, dass das neue System weitgehend durch Integration bestehender Systemelemente erstellt wird. Ein für die Integration vorgesehenes »Systemelement (z.B. ein Segment oder eine HW/SW-Einheit) hat eine klar definierte Schnittstelle nach außen, kapselt Entwurf und Implementierung und kann mit anderen Systemelementen verbunden werden. Es ist sowohl fachlich als auch technisch unabhängig und besitzt eine gewisse Größe (im Sinne eines wirtschaftlichen Wertes). Allgemein werden von einem Systemelement für die Integration folgende Eigenschaften verlangt:
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Die »prototypische Entwicklungsstrategie basiert auf der Erkenntnis, dass es oft nicht möglich ist, die Anforderungen an ein System vorab zu definieren. Außerdem stellt sie sicher, dass nichts spezifiziert wird, was sich als nicht realisierbar herausstellt. Somit wird diese Strategie insbesondere verwendet, wenn Realisierungsrisiken im Projekt vorhanden sind. Änderungen an den Anforderungen werden über das Problem- und Änderungsmanagement verwaltet. Typisch für diese Entwicklungsstrategie ist darüber hinaus die Präsenz des Auftraggebers auf der Auftragnehmerseite während der Entwicklung. Dadurch kann der Auftraggeber Änderungswünsche sehr direkt übermitteln. Der Auftragnehmer entwirft, realisiert und liefert das System dann ähnlich wie bei der Entwicklungsstrategie »inkrementelle Entwicklung in einzelnen Stufen. Diese Stufen werden jede für sich vom Auftraggeber abgenommen. Für den Auftraggeber hat diese Vorgehensweise den Vorteil, dass er bereits frühzeitig in den Besitz eines lauffähigen Systems gelangt, das die wichtigsten Grundfunktionalitäten realisiert. Ferner ermöglicht sie eine frühzeitige Rückmeldung durch den Auftraggeber, die die Entwicklungsrisiken des Auftragnehmers minimiert. |
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siehe »V-Modell. |
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siehe »Produktabhängigkeit, erzeugende. |
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Unter dem Produkt »Externe Einheit versteht man Systemelemente, die nicht innerhalb des Projekts entwickelt werden. Bei einem Produkt vom Typ »Externe Einheit kann es sich um ein Fertigprodukt, eine Beistellung des Auftraggebers, ein im Vorfeld entwickeltes System oder Segment, welches wiederverwendet wird, ein Nachbarsystem oder das Ergebnis eines Unterauftrags handeln. Eine »Externe Einheit kann sowohl HW- als auch SW-Anteile umfassen. |
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siehe »HW-Modul, externes. |
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siehe »Produkt, externes. |
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siehe »SW-Modul, externes. |
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Definiert einen »Produktzustand eines »Produkts, das fertig gestellt ist. Für diesen Begriff "fertig gestellt" wird häufig auch der Begriff "freigegeben" oder auch "gültig" verwendet. Dieser Produktzustand wird in der »Produktbibliothek gesetzt. |
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Die Funktionssicherheit steht für die Verfahrens- oder Betriebssicherheit sowie für Zuverlässigkeit, Fehlertoleranz und Korrektheit. Dieser Zustand ergibt sich aus Maßnahmen, durch die das Risiko eines Personen-, Sach- oder immateriellen Schadens auf einen annehmbaren Wert begrenzt ist. |
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Der Begriff »HW-Element ist ein Oberbegriff, der in der Hierarchie der »Systemelemente alle Systemelemente ab der Ebene der »HW-Einheit bezeichnen kann: »HW-Einheit, »HW-Komponente, »HW-Modul und »Externes HW-Modul . |
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Unter dem Produkt »Externes HW-Modul versteht man Systemelemente (»HW-Module, »HW-Komponenten), die nicht innerhalb des Projekts entwickelt werden. Ein »Externes HW-Modul ist ein selbständig beschreibbares Funktionselement. Dabei kann es sich um ein Fertigprodukt, eine Beistellung des Auftraggebers, eine im Vorfeld entwickelte Komponente, die wiederverwendet wird, ein Nachbarsystem oder das Ergebnis eines Unterauftrags handeln. |
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Definiert einen »Produktzustand eines »Produkts, das sich in der Bearbeitung befindet. Dieser Produktzustand wird in der »Produktbibliothek gesetzt. |
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Informationssicherheit beschreibt den Zustand, der die Verfügbarkeit, die Integrität, die Verbindlichkeit und die Vertraulichkeit von Informationen gewährleistet. Dieser Zustand ergibt sich aus technischen Maßnahmen sowie aus Maßnahmen personeller, materieller (beinhaltet baulich-technische Maßnahmen) und organisatorischer Art. |
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siehe »Produktabhängigkeit, inhaltliche . |
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siehe »Produkt, initiales. |
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Bei einer »Projektdurchführungsstrategie »AN-Projekt mit Entwicklung, Weiterentwicklung oder Migration wird der zu erstellende SW-/HW-Gegenstand in einer stufenweisen Vorgehensweise entwickelt. Die Entwicklung findet in »Iterationen statt, d.h. die Stufen werden aufeinanderfolgend entwickelt. Jedes »Inkrement ist inhaltlich weitgehend unabhängig von den anderen Inkrementen, so dass mit jeder Fertigstellung eines »Inkrements bei der Lieferung ein lauffähiges »System zur Verfügung steht. Ein »Inkrement kann Gegenstand einer »Iteration sein. |
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siehe »Entwicklung, inkrementell. |
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Integrität ist der Zustand, der unbefugte und unzulässige Veränderungen von Informationen und an IT-Systemen oder -Komponenten ausschließt. |
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Eine »Iteration bezeichnet einen einzelnen Entwicklungszyklus bei der Systemerstellung. Eine iterative Vorgehensweise bringt periodisch wiederkehrende ähnliche Aufgaben der Systementwicklung mit sich, bei denen der Gegenstand in jeder Iteration entweder ein anderer ist (z.B. Entwicklung unterschiedlicher Teilsysteme in aufeinanderfolgenden »Inkrementen) oder in aufeinander folgenden »Iterationen überarbeitet werden (z.B. die schrittweise Verfeinerung und Ausgestaltung von Systemen). |
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siehe »Entwicklung, komponentenbasierte. |
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Ein »Produkt, das in den Zustand »fertig gestellt überführt werden soll, wird im Rahmen einer Eigenprüfung und gegebenenfalls einer eigenständigen Qualitätssicherungauf Konsistenz hinsichtlich seiner »relevante Produktabhängigkeiten geprüft. |
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»Konventionsabbildungen stellen den Bezug des »V-Modells zu aktuellen (Quasi-)Standards, Normen und Vorschriften dar. Eine »Konventionsabbildung setzt dazu die Begriffe, die in der Konvention definiert sind, in Beziehung zu dem Begriffssystem des V-Modells. |
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Jeder Messdatentyp beschreibt ein Maß, das direkt ermittelt wird (z.B. durch Zählen von Fehlern, Zählen von Stunden, Messen einer Dauer), und als konkret gemessener Wert (Messdatum) in die Ermittlung einer »Metrik eingeht. Synonyme für Messdatentypen sind Basisdaten bzw. Messgrößen. Messdatentypen
»Messdatentypen können auch "weich" sein, d.h. sie ergeben sich aus informellen Erhebungen und individuellen Einschätzungen, z.B. »Risikowahrscheinlichkeit gering/mittel/hoch. |
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Siehe »Messdatentyp. |
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Eine »Methodenreferenz beschreibt eine Klasse von Methoden, die zur Durchführung von Aktivitäten beziehungsweise Erstellung von »Produkten verwendet werden können. |
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Synonym: Kennzahlen Eine »Metrik beschreibt ein quantitatives Maß für eine Eigenschaft eines Projekts, eines »Produkts oder eines Prozesses.
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Mit dem Begriff »Mitwirkender werden solche »Rollen bezeichnet, die vom Verantwortlichen zur Bearbeitung eines »Produkts einbezogen bzw. konsultiert werden sollten. |
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Man unterscheidet zwischen »Produkttyp und »Produktexemplar. Welche Bedeutung der Begriff Produkt hat, ist vom jeweiligen Kontext abhängig. Nicht nur das zu erstellende System, sondern alle Dokumente, Prüfprotokolle, SW-Module, kurz: Erzeugnisse, werden im V-Modell XT als Produkttyp (häufig auch nur als Produkt) bezeichnet. |
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Externe Produkte sind »Produkte (z.B. »Externe Einheit, »Externes HW-Modul oder »Externes SW-Modul), die außerhalb des »V-Modell-Projekts erstellt werden können. Für externe Produkte gibt das »V-Modell XT verantwortliche »Rollen an. Es werden aber nicht zu jedem externen Produkt »Aktivitäten angegeben. |
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Der Begriff »initiales Produkt steht für ein »Produkt, das in jedem Fall und genau einmal erstellt werden muss. |
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Eine »Produktabhängigkeit beschreibt eine Konsistenzbedingung zwischen zwei oder mehreren »Produkten. Dabei kann eine Produktabhängigkeit sowohl innerhalb eines »Vorgehensbausteins als auch zwischen »Produkten verschiedener Vorgehensbausteine bestehen. Man unterscheidet »Tailoring-Produktabhängigkeiten, »erzeugende Produktabhängigkeiten, »strukturelle Produktabhängigkeiten und »inhaltliche Produktabhängigkeiten. Alle diese Arten von Produktabhängigkeiten können »relevante Produktabhängigkeiten sein. |
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Eine erzeugende »Produktabhängigkeit beschreibt, dass in einem oder mehreren Ausgangsprodukten die Bedingungen beziehungsweise Regeln festgelegt werden, unter denen eines oder mehrere Zielprodukte erzeugt werden müssen. |
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Eine inhaltliche »Produktabhängigkeit beschreibt den inhaltlichen Zusammenhang mehrerer »Produkte. Eine »inhaltliche Produktabhängigkeit ist beispielsweise gegeben, wenn eine Änderung an einem »Produkt eine Änderung eines weiteren Produkts nach sich zieht. |
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Eine »Produktabhängigkeit ist relevant im Bezug auf ein betrachtetes »Produkt, genau dann wenn sie - in den im Rahmen des »Tailoring ausgewählten »Vorgehensbausteinen enthalten ist und - das betrachtete »Produkt enthält und - mindestens ein anderes Produkt in der Produktabhängigkeit den Zustand »fertig gestellt hat. |
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Strukturelle »Produktabhängigkeiten gliedern »Produkte und setzen sie in Beziehungen zueinander. So gibt es beispielsweise eine »strukturelle Produktabhängigkeit, die aussagt, dass eine »SW-Einheit aus »SW-Komponenten besteht. |
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Tailoring-Produktabhängigkeiten beschreiben die für das »Tailoring relevanten Beziehungen von »Produkten zu Vorgehensbausteinen. So zieht zum Beispiel die Identifikation von Hardwareteilen im Rahmen des Systementwurfs die Verwendung des »Vorgehensbausteins »HW-Entwicklung nach sich. |
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Unter einem »Produktexemplar versteht man die konkrete Ausprägung eines Produkttyps, zum Beispiel ein bestimmtes Dokument. Für ein konkretes Beispiel siehe »Produkttyp. |
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siehe »Disziplin. |
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Unter dem Begriff »Produktstruktur versteht man die Menge der »Produktexemplare eines Projekts und deren Zusammenhänge. |
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Ein Produkttyp beschreibt in allgemeiner Weise Produktexemplare, die während eines Entwicklungsprozesses entstehen können. Z.B. beschreibt das »Produkt (genauer: der Produkttyp) Besprechungsdokument alle im Projekt erstellten Besprechungsdokumente. Ein konkretes Besprechungsprotokoll ist ein »Produktexemplar des Produkttyps Besprechungsdokument. |
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Eine Produktversion ist ein identifizierbarer und reproduzierbarer Bearbeitungsstand eines Produktartefaktes. Eine Produktversion hat genau einen Produktzustand. |
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»Produkte besitzen einen Produktzustand, der durch »Aktivitäten verändert werden kann. Man unterscheidet zwischen den drei Produktzuständen »in Bearbeitung, »vorgelegt und »fertig gestellt. |
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Unter einem Projekt versteht man gemäß der »IPMA eine einmalige Gesamtheit von koordinierten Aktivitäten mit bestimmten Anfangs- und Endpunkten, die von einer Person oder Organisation mit dem Ziel durchgeführt werden, bestimmte Termin-, Kosten- und Leistungsziele zu erreichen. |
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Ein »Projektabschnitt bezeichnet den Zeitraum zwischen zwei aufeinander folgenden »Entscheidungspunkten. |
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Die »Projektdurchführungsstrategie ist legt die Reihenfolge fest, in der die für das Projekt relevanten »Entscheidungspunkte durchlaufen werden müssen. Sie bestimmt sich anhand der Auswahl einer »Projekttypvariante und der Belegung aller bedingter »Projektmerkmale. |
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Eine »Projektfortschrittsstufe kennzeichnet einen Zeitpunkt im Projekt, an dem eine gewisse Entscheidung getroffen wird und somit ein »Projektabschnitt beendet wird. Eine Projektfortschrittsstufe wird daher immer erreicht, wenn ein »Entscheidungspunkt erfolgreich durchlaufen wird. |
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Ein Projekt wird durch mehrere »Projektmerkmale charakterisiert. Jedes Projektmerkmal wird zur Erstellung eines »Anwendungsprofils mit einem Wert belegt, der aus einer Menge von möglichen Wertbelegungen ausgewählt werden muss. Beispiele für Projektmerkmale sind »Systemsicherheit (AG) oder »Projektgegenstand. Ob ein Projektmerkmal im Tailoring vom »V-Modell-Anwender belegt werden muss, hängt davon ab, ob es durch den gewählten »Projekttyp oder die gewählte »Projekttypvariante bedingt ist. |
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siehe »Tailoring. |
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siehe »Tailoring-Ergebnis. |
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Eine »Projektstufe bezeichnet die Zeitspanne zwischen zwei (Teil-)Lieferungen eines Auftragnehmers. |
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Im V-Modell wird im Wesentlichen zwischen vier unterschiedlichen »Projekttypen unterschieden:
Ein Projekttyp legt grob fest, welche Vorgehensbausteine, Projektmerkmale und Anforderungen an die Projektdurchführungsstrategie für alle Projekte dieses Typs gelten. Für jeden dieser Projekttypen bietet das V-Modell mindestens eine »Projekttypvariante an. Der Projekttyp legt auch eine Mindestmenge an Projektmerkmalen fest, die im Tailoring mit einem Wert belegt werden müssen. |
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Eine Projekttypvariante gestaltet einen »Projekttyp aus. Die Wahl der Projekttypvariante bestimmt im Tailoring letztlich die Auswahl der »Vorgehensbausteine, »Projektmerkmale und Abläufe (Bestandteile der »Projektdurchführungsstrategie), die ergänzend zum Projekttyp hinzugenommen werden. |
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siehe »Entwicklung, prototypische. |
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Das V-Modell XT Referenzmodell definiert die für die Konformität erforderlichen Inhalte und Beziehungen, die in einem konformen Prozess mindestens abgedeckt sein müssen. |
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siehe »Produktabhängigkeit, relevante. |
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Im Risikomanagement bezeichnet man das nach Umsetzung entsprechender Gegenmaßnahmen verbleibende Risiko als »Restrisiko. |
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»Risikoklassen ermöglichen eine Priorisierung der potentiellen Risiken. Sie werden individuell in einer Organisation oder in einem Projekt festgelegt. Risikoklassen erleichtern die Entscheidung darüber, ob und welche Maßnahmen als Reaktion auf Risiken auszuwählen sind. Im Bereich des Risikomanagements orientieren sich Risikoklassen häufig an dem Risikomaß und dem Projektvolumen.Typische Risikoklassen sind z. B.
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Im Risikomanagement bezeichnet das »Risikomaß den mit der »Risikowahrscheinlichkeit gewichteten »Risikoschaden. Risikomaß = Risikowahrscheinlichkeit * Risikoschaden |
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Der »Risikoschaden ist der geschätzte Schaden, der im Schadensfall mit einem Risiko im Projekt verbunden ist. Die möglichen Schäden werden in Geldeinheiten (z.B. in T) dargestellt. Nicht in Geldeinheiten zu beziffernde Schäden (z.B. Imageverlust) sind über Hilfsgrößen weitestgehend zu monetarisieren, z.B. Imageverlust führt zu einem Umsatzverlust in Geldeinheiten. |
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Die »Risikowahrscheinlichkeit ist die geschätzte oder berechnete Wahrscheinlichkeit, mit der ein Risiko eintritt. |
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Eine »Rolle ist die Beschreibung einer Menge von Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Rahmen eines Projekts und einer Organisation. Durch die Festlegung von Rollen wird die Unabhängigkeit des »V-Modells von organisatorischen und projektspezifischen Rahmenbedingungen erreicht. Die Zuordnung von Organisationseinheiten und Personen zu den Rollen erfolgt zu Beginn eines Projekts. Dabei kann eine Person mehrere Rollen besetzen, es kann aber auch eine Rolle durch mehrere Personen besetzt werden. |
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Siehe »Funktionssicherheit. |
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Als »Schnittstellenprodukt bezeichnet man ein »Produkt, welches zwischen den »V-Modell-Projekten von »Auftraggeber und »Auftragnehmer ausgetauscht wird. Die Schnittstellenprodukte sind in der »Auftraggeber-/Auftragnehmer-Schnittstelle festgelegt. Für die Erstellung des »Produktes ist entweder der Auftraggeber oder der Auftragnehmer verantwortlich. Im V-Modell-Projekt des jeweils anderen Projektpartners taucht das Produkt dann unter gleichem Namen, allerdings mit dem Zusatz "(von AG)" bzw. "(von AN)" auf. |
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Siehe »Informationssicherheit . |
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Ein »Segment ist ein wesentlicher Teil eines »Systems und stellt eine Hierarchie-Ebene unterhalb des »Systems dar. Es ist die Realisierung eines Teils des »Systems. »Segmente können hierarchisch in weitere »Segmente unterteilt werden. |
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Die Sicherheit umfasst die Begriffe Funktionssicherheit (Safety), Informationssicherheit (Security) und Datenschutz. Funktionssicherheit steht hierbei für die Verfahrens- oder Betriebssicherheit. Dieser Zustand ergibt sich aus Maßnahmen, durch die das Risiko eines Personen-, Sach- oder immateriellen Schadens auf einen annehmbaren Wert begrenzt ist. Informationssicherheit beschreibt hingegen den Zustand, der die Verfügbarkeit, die Integrität, die Verbindlichkeit und die Vertraulichkeit von Informationen beim Einsatz von IT gewährleistet. Dieser Zustand ergibt sich aus Maßnahmen in der Informationstechnik sowie aus Maßnahmen personeller, materieller und organisatorischer Art. Dabei ist
Die Aufgabe des Datenschutzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. (Quelle: »BDSG) |
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Eine Sicherheitsstufe bezeichnet eine Stufe, die den Betrachtungseinheiten (physikalisch System / -elemente bzw. logisch Funktionen / -ketten) zugeordnet wird und die ein diskretes Maß darstellt
Neben den bekannten Gefahren, die von Ausfall bzw. Fehlverhalten ausgehen, kann alleine schon der Betrieb eines Systems eine Gefährdung hervorrufen: Sowohl ein Kraftfahrzeug als auch ein Raketenwerfer oder ein Röntgengerät gefährden aufgrund von Bauprinzip und Funktionsweise schon beim fehlerfreien Betrieb Bedienpersonal, unbeteiligte Dritte und Umwelt. Die Sensitivität von Informationen kann sowohl von Gesetzen (Datenschutzgesetz etc.) oder amtlichen Regelungen (Geheimschutz u. a.) festgelegt sein, als sich auch aus dem Geschäftsbetrieb ergeben (z. B. Kontodaten bei Banken oder Versicherungen, Patentverwaltung bei einem Forschungsunternehmen). Es geht dabei immer um den Schutz (hoher) materieller oder immaterieller Werte gegen (signifikante) Risiken (Manipulation, Missbrauch, Spionage etc.). |
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Statisches Tailoring ist das »Tailoring, das im Rahmen der Projektinitialisierung durchgeführt wird, also bis zum »Entscheidungspunkt »Projekt definiert. |
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Eine »Aktivität stellt ein »Produkt fertig. Ein »Aktivitätsexemplar ist erst dann abgeschlossen, wenn sich das zugehörige »Produktexemplar im Produktzustand »fertig gestellt befindet. |
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siehe »Produktabhängigkeit, strukturelle . |
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Der Begriff »SW-Element ist ein Oberbegriff, der in der Hierarchie der »Systemelemente alle Systemelemente ab der Ebene der »SW-Einheit bezeichnen kann: »SW-Einheit, »SW-Komponente, »SW-Modul und »Externes SW-Modul. |
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Unter dem Produkt »Externes SW-Modul versteht man Systemelemente (»SW-Module, »SW-Komponenten), die nicht innerhalb des Projekts entwickelt werden. Ein »Externes SW-Modul ist ein selbständig beschreibbares Funktionselement. Dabei kann es sich um ein Fertigprodukt, eine Beistellung des Auftraggebers, eine im Vorfeld entwickelte Komponente, die wiederverwendet wird, ein Nachbarsystem oder das Ergebnis eines Unterauftrags handeln. |
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Das System ist ein einheitliches Ganzes mit der Fähigkeit, vorgegebene Forderungen oder Ziele zu befriedigen und stellt den zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer vereinbarten Auftragsgegenstand dar. Das System besteht aus Beschreibungen und/oder Realisierungen von Hardware, Software und/oder logistischen Elementen. |
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Der Begriff »Systemelement ist ein Oberbegriff, der alle Elemente, die im Rahmen der »Systemerstellung zu realisieren sind, bezeichnen kann. Im Einzelnen sind dies »System, »Unterstützungssystem, »Segment, »Externe Einheit, »HW-Einheit, »SW-Einheit, »HW-Komponente, »SW-Komponente, »HW-Modul und »SW-Modul. |
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Über die wörtliche Bedeutung des englischen Begriffs hinaus bedeutet »Tailoring im Kontext des »V-Modells nicht nur das "Wegschneiden" von Teilen, sondern auch das "Anpassen" des V-Modells. Die Anpassung des V-Modells an ein konkretes Projekt erfolgt im Normalfall über Hinzunehmen von »Vorgehensbausteinen. Anpassungen innerhalb von Vorgehensbausteinen sind als Ausnahmefall anzusehen. Zusätzlich zur Auswahl der Vorgehensbausteine werden dabei die »Projektdurchführungsstrategien ermittelt. Die Basis für die Auswahl der Vorgehensbausteine und der Projektdurchführungsstrategie bildet die Festlegung des »Projekttyps und die Auswahl einer »Projekttypvariante. Je nach Projektfortschritt wird zwischen
unterschieden. |
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Das »Tailoring-Ergebnis legt den »Projekttyp, die im Projekt zu verwendenden »Vorgehensbausteine und die »Projektdurchführungsstrategien sowie deren Kombination fest. Das Tailoring-Ergebnis ist das Resultat des »Tailorings (»statisches Tailoring, oder »dynamisches Tailoring). |
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siehe »Produktabhängigkeit, Tailoring. |
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Testen wird als spezielle Form der Prüfung verstanden, bei der das Ausführungsverhalten von »SW-Elementen einer Prüfung unterzogen wird. |
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Ein Testfall ist die spezielle Form eines Prüffalls, mit dem das Ausführungsverhalten von »SW-Elementen geprüft werden soll. |
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Ein Thema ist eindeutig einem »Produkt zugeordnet, das seinerseits aus beliebig vielen Themen bestehen kann. Ein Thema ist inhaltlicher Natur und in sich abgeschlossen. Die Themen eines Produkts sind als eine Aufzählung der wesentlichen Inhalte des Produkts zu verstehen. Themen werden durch »Arbeitsschritt bearbeitet. |
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Siehe »Thema. |
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Ein »Trigger beschreibt ein Ereignis, das eine »Aktivität auslöst. Trigger werden beispielsweise im Rahmen der Planung und Durchführung von Maßnahmen zur Risikovermeidung und -minderung verwendet. |
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Ein »Auftragnehmer wird als »Unterauftraggeber bezeichnet, wenn er Teile des Vertragsgegenstands selbst als »Auftraggeber weiter an einen »Unterauftragnehmer vergibt, um den »Vertrag mit seinem »Auftraggeber zu erfüllen. |
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Unter einem »Unterauftragnehmer ist der Lieferant im Rahmen einer Vertragssituation bezeichnet, also die Organisation, die dem »Unterauftraggeber ein »Systemelement bzw. Teilsystem bereitstellt (DIN EN ISO 8402). |
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Mit dem Begriff Verantwortlicher werden solche »Rollen bezeichnet, die für die Inhalte eines »Produkts verantwortlich sind und dort festgehaltene Entscheidungen zu tragen haben. Bei der Erstellung übernimmt der Verantwortliche die tragende »Rolle bei der Koordination und Verteilung der Arbeit und bei der Verfolgung des Produktzustands. Verantwortlich für ein »externes Produkt ist jene Rolle, die es in Empfang nimmt, sowie für die Distribution zur weiteren Verwendung im Rahmen des Projekts zuständig ist. |
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Das V-Modell ist ein Leitfaden zum Planen und Durchführen von Entwicklungsprojekten unter Berücksichtigung des gesamten Systemlebenszyklus. Dabei definiert das V-Modell die in einem Projekt zu erstellenden Ergebnisse und beschreibt die konkreten Vorgehensweisen, mittels derer diese Ergebnisse erarbeitet werden. Darüber hinaus legt das V-Modell die Verantwortlichkeiten der einzelnen Projektbeteiligten fest. |
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Für die Pflege und Weiterentwicklung des »V-Modells wird ein zweistufiges Verfahren definiert. In vergleichsweise kurzen Abständen, die den Innovationszyklen der Informationstechnologie gerecht werden, kann das V-Modell geändert und erweitert werden. Dazu wird entsprechend der Erstellung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells ein weiterentwickeltes V-Modell, beziehungsweise Teile eines weiterentwickelten V-Modells, erarbeitet. Diese Änderungs- und Weiterentwicklungsvorschläge werden der »Änderungskonferenz des V-Modells (Äko) »vorgelegt. Die »Äko entscheidet dann über die Übernahme der Änderungen in das V-Modell. Änderungen und Erweiterungen können dabei nur »Vorgehensbausteine, »Projektdurchführungsstrategien, »Entscheidungspunkte, »Projektmerkmale und »Konventionsabbildungen betreffen. Änderungen, die über diesen Rahmen hinausgehen, wie zum Beispiel Änderungen an den vorliegenden »Grundlagen des V-Modells, fallen in die zweite Stufe des Verfahrens. Derartige Änderungen müssen durch einen gesonderten Review- und Abstimmungsprozess mit den »V-Modell-Anwendern im Rahmen eines Fortschreibungsprojektes durchgeführt werden. |
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Als »V-Modell-Anwender werden Personen bezeichnet, die sich mit der Durchführung von »V-Modell-Projekten beschäftigen, also in V-Modell-Projekten involviert sind. |
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Der »V-Modell-Kern bildet die Basis jedes »Anwendungsprofils. Er legt eine Menge von »Vorgehensbausteinen fest, die in jedem »V-Modell-konformes Projekt Projekt verwendet werden müssen. |
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Ein Prozess wird als V-Modell-konform bezeichnet, wenn er bzgl. Beschreibungstechniken, Ergebnissen und Abläufen den Qualitätsansprüchen des V-Modell XT entspricht. Die erwarteten Ergebnisse und die Anforderungen an die Abläufe werden durch das V-Modell XT »Referenzmodell bestimmt. Der Nachweis der »V-Modell®XT Konformität erfolgt im Rahmen einer »V-Modell XT Konformitätsprüfung. |
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Ein Projekt wird als V-Modell-konform bezeichnet, wenn es mindestens die »Vorgehensbausteine und »Produkte des »V-Modell-Kerns beinhaltet sowie jede »relevante Produktabhängigkeit im Rahmen der Entwicklung berücksichtigt. |
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Unter einem »V-Modell-Projekt versteht man ein Projekt, das »V-Modell-konformes Projekt durchgeführt wird. |
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Eine V-Modell-Referenz definiert eine bestimmte Gruppierung der Inhalte des »V-Modells. Die Beschreibungen und Beziehungen der einzelnen »Produkte, »Aktivitäten, »Rollen usw. ändern sich nicht. Sie werden jedoch im Rahmen ihrer Abhängigkeiten neu gruppiert und bei Bedarf verkürzt dargestellt. Für verschiedene Anwendungszwecke und Anwender können so angepasste Darstellungen der gleichen Inhalte bereitgestellt werden. V-Modell-Referenzen werden in der Druckversion des V-Modells in den unterschiedlichen Teilen des V-Modells umgesetzt. |
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Der Namenszusatz "XT" zu »V-Modell steht für "extreme tailoring", oder aber für "extendable". |
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Das V-Modell XT Assessment überprüft, ob ein »V-Modell-konformer Prozess einer Organisation auch wirklich angewendet wird. Es liefert damit den bei einer »V-Modell XT Konformitätsprüfung fehlenden Praxisteil. Nach erfolgreichem Abschluss eines Assessments wird das Zertifikat "V-Modell XT Pur" (vgl. »Zertifizierungsprogramm) vergeben. |
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Das Ziel einer V-Modell XT Konformitätsprüfung ist es, die »V-Modell®XT Konformität eines vom (Standard-)V-Modell XT abweichenden Prozesses zu überprüfen. Falls der Prozess V-Modell XT konform ist, darf er in Absprache mit dem Auftraggeber an Stelle des V-Modell XT in Projekten eingesetzt werden, in denen V-Modell XT gefordert ist. Bei der Konformitätsprüfung wird anhand eines Fragenkatalogs überprüft, ob der betrachtete Prozess bzgl. Beschreibungstechniken, Ergebnissen und Abläufen den Qualitätsansprüchen des V-Modell XT entspricht. Die erwarteten Ergebnisse und die Anforderungen an die Abläufe werden durch das V-Modell XT »Referenzmodell bestimmt. |
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Die modulare Einheit des »V-Modells. Das V-Modell ist aus »Vorgehensbausteinen zusammengesetzt. Auch wird mithilfe von Vorgehensbausteinen ein projektspezifisches oder »organisationsspezifisches Vorgehensmodell erstellt. Ein Vorgehensbaustein fasst unterschiedliche Aktivitätsbausteine zu einer modularen Einheit zusammen. Indirekt sind ihm somit auch »Produkte zugeordnet, da diese wiederum eindeutig fortlaufenden »Aktivitäten beziehungsweise fertig stellenden Aktivitäten zugeordnet sind. |
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In der »Vorgehensbausteinlandkarte sind die Abhängigkeiten der einzelnen »Vorgehensbausteine grafisch visualisiert, um dem Anwender einen schnellen Überblick zu verschaffen. |
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Das organisationsspezifische Vorgehensmodell dient dazu, ein Verfahren zur Prozessverbesserung in einer Organisation einzuführen, zu etablieren und kontinuierlich zu verbessern. Das hier definierte Vorgehen wird in zwei Einsatzfällen angewandt:
Grundlage für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess ist das »V-Modell mit all seinen Teilprozessen, »Produkten und »Aktivitäten. Im Rahmen der Einführung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells kann das V-Modell an die Organisation angepasst und auch durch organisationseigene Prozesse ergänzt werden. Welche Einheiten dabei zur Organisation gehören, muss am Anfang des Verbesserungsprojekts festgelegt werden. |
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Definiert einen »Produktzustand eines »Produkts, das zur Prüfung durch unabhängige Qualitätssicherung »vorgelegt wird. Je nach Ergebnis der Prüfung wird der nachfolgende Produktzustand in der »Produktbibliothek gesetzt. |
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Der Weit e.V. ist ein eingetragener Verein, dessen Hauptanliegen die Pflege und Weiterentwicklung des V-Modells ist. Der Weit e.V. ist direkt aus dem V-Modell XT Entwicklungsprojekt "Weit" hervorgegangen und 2008 gegründet worden. In diesem Verein sind Vertreter der Behörden, der Industrie sowie der Hochschulen vertreten. |
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siehe »V-Modell, weiterentwickeltes. |
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Eine »Werkzeugreferenz beschreibt eine Klasse von Werkzeugen, die zur Durchführung von Aktivitäten beziehungsweise Erstellung von »Produkten verwendet werden können. |